Kurz & bündig

Ich war kein angepasstes Kind.
Eher ein wildes Mädchen, das mit Jungs über Zäune gesprungen ist, viel
Fantasie hatte und Dinge wahrgenommen hat, die Erwachsenen oft zu viel
waren. Wenn ich davon erzählt habe, war das nicht immer willkommen – aber für
mich war es selbstverständlich.
Kreativität war früh ein Zuhause für mich. Deshalb das Modedesignstudium.
Formen, Stoffe, Ausdruck, das Unsichtbare sichtbar machen. Und schon in
dieser Zeit war Astrologie da. Nicht als Konzept, sondern als etwas Vertrautes.
Eher wie eine Erinnerung als wie ein neues Wissen.
Mein beruflicher Weg war lange selbstständig. Zuerst im kreativen Bereich,
später in einem eigenen Unternehmen, in dem Frauen begleitet wurden – rund um
Frausein, Schwangerschaft, Familie, frühe Jahre mit Kindern und spätere
Übergänge. Ein Ort mit Wasser, mit Raum, mit Alltag und Tiefe zugleich.
Auch dort war Astrologie immer präsent, ganz selbstverständlich eingebunden.
Später kam der Weg in die Psychotherapie. Über viele Jahre habe ich
psychotherapeutisch mit Menschen gearbeitet. Diese Erfahrung prägt mich bis
heute.
Gleichzeitig wurde mir immer klarer, dass mich besonders die präventive
Arbeit erfüllt: Menschen so zu begleiten, dass Dinge sich wandeln können, bevor
sie festfahren oder krank machen.
Heute verbinde ich diese Erfahrungsräume. Individualpsychologie, Astrologie –
psychologisch, spirituell, karmisch gedacht – und eine klare, menschliche
Begleitung. Ich arbeite nicht daran, Menschen zu erklären, sondern sie an etwas
zu erinnern, das oft verschüttet ist in Terminen und Wissensvermittlung.
Das Künstlerische ist geblieben. Schreiben, Erzählen, Bilder, Sprache. Ohne das
wäre meine Arbeit nicht vollständig.
Astrologie ist meine große Liebe. Nicht als System, sondern als lebendige
Landkarte – für Entwicklung, Erinnerung und bewusste Schritte im eigenen
Leben.
Über mich
Das Selbst kann nur aus der Tiefe der eigenen Seele genährt werden.