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Sichtbar werden



"Start from where you are with what you have!"

Als ehemalige Mode-Designerin neige ich zum Perfektionismus; alles muss wunderschön sein,

perfekt farblich abgestimmt, ansprechende Bilder, ansprechende Texte. Vor allem ich selbst muss ansprechend sein, mit mir selbst zufrieden sein, schön sein, schlank sein, ich muss einen tollen Auftritt haben. Also alles, was „Frau“ sich soeben vorstellt.

Aber gerade in der Zeit der Umwälzung ist es selten so.

Die Frage lautet: Wie schaffe ich es, mich so zu zeigen, wie ich gerade nun einmal bin, mit dem, was ich gerade habe und den Mut aufzubringen es trotzdem zu tun?

Wenn wir in Krisenzeiten sind, ist gar nichts an uns perfekt, oft auch nicht schön.

Fällt diese Krisenzeit in die zweite Lebenshälfte, dann klopft auch ganz leise unser Alter an und wir möchten uns umso mehr verstecken.

Frage dich, wenn du mit deinen tiefen Inhalten den Menschen begegnen möchtest, ob du es dir wirklich leisten kannst noch zu warten.

Ist es nicht gerade das, was überzeugt und ist es nicht gerade dieser Prozess der dich authentisch macht? Genau das läßt dich doch Menschen begegnen, die deine Hilfe und deine Dienstleistung benötigen.

Es ist nicht wahr, dass alles irgendeinem fixen Bild entsprechen muss.

Es ist nicht wahr, dass Menschen dich nur sehen werden wenn alles perfekt ist.

Es ist nicht wahr, dass du grundsätzlich bewertest und beurteilt wirst von Menschen,

wenn du dich so zeigst wie du gerade bist.

Die Menschen, die das trotzdem tun, sind mit Sicherheit nicht deine Zielgruppe und nicht deine Klienten und schon gar nicht deine Freunde.

Wenn du aus dem tiefsten Herzen das, was du sagen möchtest weitergibst, dann geschehen Wunder.

Ich möchte dir das anhand meiner kleinen Geschichte zeigen.

Wie konnte es sein, dass ich mit meinem größtem Übergewicht Coachingpakete verkauft habe, die Frauen zu ihrem Wohlfühlgewicht führten?

Ja, ich gebe zu, zuerst haben mich Kollegen meiner damaligen Praxisgemeinschaft gehörig verunsichert, die mich nur abschätzend ansahen, als sie gehört haben, dass ich dieses Coaching anbiete.

Sie kommentierten mein Vorhaben mit: das funktioniert ja gar nicht, dann musst du erst mal dies und jenes machen, du musst abnehmen, so bist du natürlich kein Vorbild das kann nicht funktionieren….

Einige Tage ließ ich mich davon sehr beeindrucken und war wie gelähmt. Juckte es mich doch in den Fingern einfach zu beginnen. Doch irgendwann kam der Punkt an dem ich sagte: "Jetzt ist Schluss und jetzt gehe ich nur den einen nächsten Schritt und mache einen Info-Abend."

Was glaubst du, was passiert ist?

Plötzlich standen mehrere Frauen vor mir, die unbedingt anfangen wollten und kauften.

Was habe ich daraus gelernt?

Letztendlich entscheidet nicht das Äußere sondern das Innere, deswegen lass Dich nicht von außen beeinflussen, sondern mach einfach nur den ersten Schritt, ohne dabei in Perfektion zu versinken.

Perfekt sein zu wollen, hat damit etwas zu tun, dass du letztendlich Angst hast sichtbar zu sein.

Du jagst einem perfekten Ziel nach, welches für Dich so nicht zu erreichen ist.

Prüfe nach, ob hinter diesem Verhalten, nicht ein Programm steckt welches heißt: „... um Himmels willen bloß keine Erfolg! Was mache ich denn wenn ich wirklich ErfolgReich bin“?

Letztendlich geht es in unserem Leben um Beziehungen.

Je mehr Du in Beziehungen hinein gibst, umso mehr bekommst du zurück.

Das gilt nicht nur für die Beziehung zu deinem Ehepartner, oder Freund, sondern auch innerhalb deiner Geschäftsbeziehungen.

Wir haben kein Unternehmen Liebes, sondern wir sind das Unternehmen!

Es geht darum den Unterschied zu erkennen, der zwischen Haben und Sein liegt. Wenn du selbst das Unternehmen wirklich bist, ganz tief in deinem Herzen, dann bist du in deinem SEIN und das zieht Menschen an.

Die Beziehung, das Unternehmen, dass du führst, ist nur so gut wie deine Beziehung zu dir selbst. Wenn du auf jeden Zug aufspringst, der gerade vorbei fährt weil er „hip“, „in“ und „trandy“ ist und wieder ein neues Geschäft anfängst und beendest, wirst du niemals deinen eigenen ursprünglichen Weg finden.

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Scheitern, den eigenen Wunden, mit dem Schmerz, den Irrtümern beinhaltet die Heilung selbst.

Es ist doch so, früher wollte ich immer, dass alle um mich herum glücklich sind. Ich selbst wurde aber immer unglücklicher dabei. Es geht jedoch darum, sich um das eigene Glück zu kümmern und wenn man dieses Glück ausstrahlt, dann finden dich genau die Kunden, die danach suchen. Sie werden angezogen, weil sie dieses Glück in dem Ausmaß noch nicht zur Verfügung haben und eine tiefe Sehnsucht danach in sich spüren.

Hol dir deinen Erfolg, triff eine Entscheidung und mache den ersten Schritt.

Du weißt, die Lieblingszone von uns Frauen ist oft die „Opferrolle“, mit typischen Sätzen wie:

ich bin zu alt….

ich bin nicht schön genug….

ich kann es noch nicht….

ich muss noch weitere Fortbildungen machen….

das geht nicht, weil……

Mit diesen Inhalten haben wir Frauen eine Option uns zurückzuziehen und zu verstecken.

Jetzt sei doch einmal ganz ehrlich! Wer von uns Frauen denkt sofort daran in die Risikozone hinein zu springen und den eigenen Mut auszuprobieren?

Wenige!

Viele Frauen da draußen leben immer noch im „Ja ABER- oder im Eigentlich-Land.“ Genau dieses Ja-Aber-Eigentlich-Land hält Sie davon ab, endlich den ersten Schritt zu tun.

Oft genug etablieren wir Frauen ein Vermeidungsverhalten und in diesem Vermeiden, erfahren wir sehr viel Traurigkeit und landen oft genug damit im Land der Depression.

Lass das nicht zu, stehe auf, reiche Dir selbst und diesen Frauen deine Hand.

Starte von dem Punkt aus, wo Du gerade bist, mit dem was Du hast und erzähle deine Geschichte.

#Erfolg #Sichtbarkeit #Opferrolle #Mut

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